Behandlungen, Massage
Kommentare 2

Indische Wellness-Massage bei Juliette. Ein Erfahrungsbericht.

Massage im Wohlfühlraum

Ich hatte schon lange vorgehabt, mir mal eine Massage bei Juliette im Wohlfühlraum zu gönnen, doch wie es immer so ist, fand ich nie die Zeit dafür. Ihr kennt das! Doch als Juliette ihre indische Wellness-Massage auf Facebook für die Hälfte des Preises bewarb, gab ich mir einen Ruck und machte gleich einen Termin. Ohne viel vorweg zu nehmen, kann ich sagen, dass ein Ausflug zu Juliette in den Wohlfühlraum auch den vollen Preis wert gewesen wäre, und dass ich ganz sicher unabhängig von Angeboten und Schnäppchenjägerei bald wieder einen Termin vereinbaren werde!

Montag, kurz vor 13 Uhr. Ich komme im Wohlfühlraum an und fahre in der entspannten Atmosphäre des Studios mit leiser Musik sofort herunter. Juliette – gekleidet in ein wunderhübsches dunkelgrünes Sommerkleidchen – empfängt mich mit einem Lächeln und ich fühle mich sofort willkommen. Zusammen steigen wir die Treppe hinab in ihren Massageraum, wo ich mich meiner Klamotten entledige und auf Juliettes Massagebank Platz nehme. Dass ich nicht weiß, wohin mit meinen Armen, amüsiert Juliette vermutlich, dann platziert sie sie ganz sanft neben meinem Körper.

Vorbereitung auf die Massage

Zuerst deckt Juliette mich mit einer Decke zu und erklärt mir währenddessen in ihrer herrlich tiefen Stimme, was mich nun erwartet. Dann bereitet sie ruhig meine Rückseite für die Massage vor. Es folgt eine erste Waschung, mit der meine Haut auf das nachfolgende Peeling vorbereitet wird. Schon jetzt wünsche ich mir, dass die Zeit von nun an ganz langsam vergehen möge. Das Peeling mit Wirkstoffen aus dem Pfeffer wirkt anregend und fördert die Durchblutung der Haut. Wie wunderbar, denke ich. Schließlich erhält der Rücken immer viel zu wenig Pflegeeinheiten. Danach: eine zweite Waschung. Anschließend sprüht Juliette nach kurzer Vorwarnung ein kühlendes Spray auf meinen Rücken. Ich zucke leicht zusammen und wir lachen.

Ein ganz neues Massage-Erlebnis

Nach dieser angenehmen Vorbereitung beginnt Juliette mit der Massage. Zunächst ganz ohne Druck und mit fließenden Bewegegungen streicht die Masseurin mit den Händen über meinen Rücken. Ein angenehm duftendes Massageöl unterstützt die gleichmäßigen Bewegungen, die mich recht schnell in einen herrlich entspannten Zustand versetzen. Eine Stimme in meinem Kopf fragt, wann es wohl unangenehm werden wird, doch die Situation, dass ich vor dem Griff der Masseurin körperlich zurückweiche, weil er vielleicht zu heftig ist, stellt sich nicht ein. Ich bin positiv überrascht! Und obwohl oder gerade weil meine Muskeln nicht (wie so manches Mal erlebt) durchgeknetet werden wie der Teig beim Bäcker, entspanne ich mich immer mehr. Immer mal wieder wird die Massage etwas intensiver und Juliette drückt und dehnt verschiedene Stellen meiner Rückseite. Mittlerweile bin ich so ruhig und gelassen, dass ich tatsächlich sogar einschlafe. Ich muss ein paar Mal gezuckt haben, erzählt Juliette mir im Anschluss, und ich denke so bei mir: Was könnte entspannender sein? Die unaufdringliche Hintergrundmusik und das beruhigende Ambiente des Wohlfühlraums sorgen bei mir eben immer wieder dafür, dass ich ganz vergesse, was draußen eigentlich passiert. Und so soll es ja auch sein, oder?

Die Zeit vergeht wie im Flug

Leider vergingen die 60 Minuten meiner persönlichen indischen Wellness-Massage viel zu schnell. Ich spüre, wie Juliette die letzten Bewegungen ausführt und ihre Hände langsam von meinem Rücken nimmt. Dann deckt sie mich wieder zu und sagt leise, dass ich mich jetzt noch zehn Minuten ausruhen kann. Ich merke, wie ich langsam wieder zu mir komme und atme tief durch. War das angenehm! Keine Angst vor dem Griff der Masseurin, statt dessen fließende Bewegungen, die meinen gesamten Rücken entspannen, dehnen, und auch aktivieren. Doch weil ich einfach nicht aus meiner Haut kann, warte ich keine zehn Minuten, bevor ich mich aufrappel und anziehe. Auf der Treppe kommt mir Juliette mit einem Glas Wasser entgegen und fragt mich, was ich denn tue. Ich solle mich doch ausruhen. Da war ich wohl wieder einmal etwas zu fix, denke ich bei mir, und wir lachen.

Zum Abschied tauschen wir uns noch kurz aus und ich sage, dass ich wohl eingeschlafen bin. Juliette erwidert, dass es für sie eigentlich das Schönste ist, wenn sie merkt, dass der Mensch auf ihrer Massagebank sich total entspannt und während der Behandlung alles andere loslässt. Mit einem Lächeln auf den Lippen verlasse ich das Studio und trete nach draußen in die Sonne. So kann der Tag weitergehen. Ja, ich komme wieder!

http://www.bodymind-massagen.com/

2 Kommentare

  1. Thomas Schwarz sagt

    Miau,da bekommt man schon vom lesen Gänsehaut und tiefste Entspannung. Ich werde mich mal sehen lassen! Lg

  2. Wellnessmassagen sind schon eine super Sache.. und dann auch noch einen orientalischen Flair dazu, finde ich Klasse!

    Gruss Sandra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*